- Details
- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Martinsneukirchen
Bei der Vorabendmesse in Martinsneukirchen vergangenen Samstag, konnten zwei neue Ministranten in die Schar der Altardiener aufgenommen werden, aber auch drei „Minis“ wurden verabschiedet. Dekan Ralf Heidenreich, Diakon Klaus Schülein und Pastoralreferent Thomas Probst zelebrierten den Gottesdienst. In Bezug auf das zuvor gehörte Evangelium holte sich Pastoralreferent Probst den Satz Jesu „Folgt mir nach“ hervor und nannte hier die Art Brücke zu den Ministranten. „Der Ruf Jesu hallt durch die Jahrhunderte und der Dienst am Altar, durch die Mädchen und Buben als Ministranten, ist eine Form der Nachfolge Jesu.
Man kann sie als „Menschenfischer“ bezeichnen, eigentlich aber auch als Boten, die mit ihrem Dienst am Altar zeigen: Gott ist unter uns. Glaube heißt auch Bewegung, werfen wir die Netze der Trägheit ab und folgen wir nach“, endete Probst seine Predigt. Bei den Fürbitten brachten sich die aktuellen, wie die zu verabschiedeten „Minis“ ein.
Dekan Ralf Heidenreich freute sich über die zwei Neuaufnahmen, bedauerte aber auch das sich drei Ministranten nun aus dem Altardienst verabschieden. Er segnete die „Neuen“ und die „Ausscheider“, dankte ihnen für ihr Engagement und wünschte alles Gute für den weiteren Weg mit einem Präsent und zum Applaus der Kirchenbesucher.
Die beiden Neuaufnahmen: Katharina Bieber und Tobias Pangerl
Die drei Verabschiedeten: Angelika Senft (seit 2020), Konrad Senft (seit 2022), Jonas Beiderbeck (seit 2022)
- Details
- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Martinsneukirchen
Ein eindrucksvolles Krippenspiel haben die Kinder aus Martinsneukirchen und Umgebung am Heiligen Abend nachmittags, in der Filialkirche Sankt Martin aufgeführt. Bei der weihnachtlichen Andacht, die von Susanne Gebhardt und Helmut Baumer gestaltet wurde, schlüpften wieder viele Kinder in die Rollen der Herbergssuche. Organist Karl Fries begleitete die Andacht an der Orgel.
Die beeindruckende Darstellung des Krippenspiels, begann mit der Erscheinung des Erzengel Gabriel bei Maria mit der Verkündigung des Herrn. Die Herbergssuche schloss sich an, die stets mit passenden Liedern untermalt wurde. „Wir haben lange auf Hoffnung gewartet und jetzt liegt sie in dieser Krippe. Jesus Christus, unser Heiland und Erlöser ist da - darum feiern wir Weihnachten“, übermittelten die Kinder abschließend die Botschaft. Mit dem einfachen doch vielsagenden Lied „D´Liab is vom Himmel kuma“, endete das Krippenspiel. Musikalisch wurde das Ereignis der Heiligen Nacht von Susanne Gebhardt am Klavier umrahmt.
Die Darsteller:
Maria und Josef: Stella Fries und Fritz Störzer
Der Erzengel Gabriel: Lena Haimerl
Die Engel: Heidi Jobst, Lena Pangerl, Almut Jobst, Laura Schiegl
Die Hirten: Johannes Meinzinger, Korbinian Meinzinger, Lorenz Störzer, Theo Bieber, Josef Dummer
Die Wirtin und der Wirt: Katharina Bieber und Tobias Pangerl
Erzählerin: Zoe Waldow
Großer Dank für die Unterstützung beim Einstudieren erging an Susanne Gebhardt und Bianca Bieber, sowie an Stefanie Meinzinger. Nach „Stille Nacht, heilige Nacht“ wünschten sich alle ein frohes Fest und schnell ging es für die Kirchenbesucher nach Hause um das große Fest der Liebe zu feiern.
- Details
- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Martinsneukirchen
Einen Tag vor Heilig Abend hatte die Landjugend ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen, der 40 Jugendliche folgten. Im Gemeindehaus Martinsneukirchen begrüßte Jonas Traidl, der erste Vorstand den Jugendbeauftragten der Gemeinde Zell, Simon Schwarzfischer sowie alle Anwesenden und zeigte den Jahresrückblick auf. Davon sollten zahlreiche Besuche von Jugendbällen, Kirta, sowie zahlreiche Feste, auch in der Umgebung und die überaus erfolgreiche „eigene“ Jamaica Party nicht unerwähnt bleiben. Neben dem Protokollbericht folgte der Kassenbericht mit Entlastung der Vorstandschaft.
Im Anschluss war die Neuwahl der Vorstandschaft mit folgendem Ergebnis:
1. Vorstand (männlich): Jonas Traidl
2. Vorstand (männlich): Sebastian Daschner
1.Vorstand (weiblich): Angelina Fries
2.Vorstand (weiblich): Celine Reitmeyer
Kassier: Sophia Radetzky
Kassenprüfer: Teresa Fries und Felix Lugauer
Beisitzer: Lena Doblinger und Simon Lugauer
Schriftführerin: Nadine Weinfurtner
Fahnenträger: Simon Lugauer, Dominik Stähr, Benjamin Kosuch
Jonas Traidl dankte der Vorstandschaft für die Zusammenarbeit des vergangenen Jahres und für das erneute Vertrauen als erster Vorsitzender. Er gab zudem einen Ausblick auf das Jahr 2026. Die Skifahrt nach Flachau ist für 28. Februar und die Jamaica Party ist für 9. bis 10.Mai geplant. Außerdem werden etliche Jugendbälle, MF-Winterparty, Bockbierfest Schillertswiesen und die anliegenden Jugend-Gründungsfeste in Lambertsneukirchen und Arrach besucht. Im Anschluss konnten zwei neue Mitglieder im Kreis der Martinsneukirchener Landjugend willkommen geheißen werden. Diese wurden per Handschlag aufgenommen.

Die Neuaufnahmen: Selina Bernhardt und Hannah Kolbeck
Nach dem offiziellen Teil gab es den alljährlichen „vorweihnachtlichen Packerltausch“.
- Details
- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Martinsneukirchen
Allerheiligen, Volkstrauertrag und der Totensonntag gehören im dunklen Herbstmonat November zu den stillen Feiertagen. Beim letzten Gottesdienst im „alten“ Kirchenjahr, vergangenen Samstag, gedachten die Gläubigen und Vereine aus Martinsneukirchen und Schillertswiesen am Kriegerdenkmal den Verstorbenen und Gefallenen aus den beiden Weltkriegen.
Zum Volkstrauertag formierten sich die Vereine mit Fahnenabordnungen vom Gemeindehaus zum Denkmal, angeführt durch die Blaskapelle Zell. Pfarrer Tinu Nedumbakaran sprach am Denkmal davon, dass der Frieden zerbrechlich sei. Gerade in dieser Zeit soll uns der Volkstrauertag mahnen, denn Frieden ist das Wichtigste. Daran sollen wir erinnern – nicht nur heute. „Doch das Kirchenjahr endet nicht mit Trauer, sondern mit dem Licht, dass Jesus Christus heißt“, verdeutlichte der Geistliche.
Bürgermeister Thomas Schwarzfischer stellte fest, dass viele diesen Gedenktag überholt finden, vielleicht sogar überflüssig. Warum? Weil der Krieg weit weg ist und wir fast keine Auswirkungen spüren. Doch unsere Soldaten und deren Angehörigen sehen das anders. Auslandseinsätze in Lettland, Somalia, oder im Baltikum lassen die Realität erahnen. Die Gefahr von Bedrohung ist mittlerweile realistisch und immer präsent. Krieg wird heute aber mit anderen Mitteln geführt als vor 80 Jahren. Heute oft mit Cyberkriminalität, mit Drohnen, mit der Verbreitung von Angst.
„Die Diskussionen über die Wehrpflicht und auch über den Zivildienst waren extrem kompliziert und nicht zielführend. Wer nur nach dem Staat schreit und sich selbst nicht mit einbringen möchte hat den Solidaritäts- und Sicherheitsgedanken eines Volkes nicht verstanden. Die Namen hier an den Kriegerdenkmälern stehen oft für junge Männer und Familienväter die damals auch nicht gefragt wurden, ob sie für unser Land in den Krieg ziehen möchten. Sie kamen nicht mehr lebend zurück. Viele Schicksale in den betroffenen Familien sind damit verbunden, daher ist es unsere Pflicht und ihr Vermächtnis daran zu erinnern und zu mahnen was ein Krieg kaputt machen kann“, appellierte er.
Danach legte der Rathauschef einen Kranz am Denkmal nieder wo zwei Kameraden als Ehrenwache standen. Die Blaskapelle Zell stimmte die Bayernhymne an und Bollerschüsse erwiesen die Ehre. Im Anschluss fand der Gottesdienst in der Filialkirche statt.
- Details
- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Martinsneukirchen
OGV Schillertswiesen organisierte Friedhof-Säuberungsaktion.
Letzten Samstagvormittag waren viele fleißige Helfer an allen Ecken rund um die Filialkirche St. Martin in Martinneukirchen damit beschäftigt, beim alljährlichen „Rama Dama“ – der Herbst-Reinigungsaktion, alles winterfest zu machen. Der OGV Schillertswiesen und die Kirchenverwaltung Martinsneukirchen hatten mit einem Aufruf zur Mithilfe appelliert und etliche Unterstützer kamen gerne. Auch Kirchenpfleger Alois Daschner und Mesner Josef Fink waren unter den Freiwilligen.
So wurden die Hecken und Sträucher geschnitten, natürlich auch beim „alten“ Pfarrhof wie beim neuen Friedhof mit den Urnengräbern. Unkraut gezupft wie Abmähen der Hanglage beim Kirchenaufgang gehörte ebenfalls dazu und auch das viele Laub wurde zusammengekehrt sowie der Gehweg zur Kirche gereinigt. Ulrike Müller, die OGV-Vorsitzende freute sich über die tolle Unterstützung und dankte allen Anwesenden zusammen mit Kirchenpfleger Daschner. Nach einem einsatzkräftigen Vormittag durfte auch eine gute Brotzeit im Anschluss nicht fehlen.
Ein Teil der fleißigen Helfer mit OGV-Vorsitzender Ulrike Müller und Kirchenpfleger Alois Daschner wie Mesner Josef Fink.




