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Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell
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Fronleichnam in Zell bei strahlendem Sonnenschein gefeiert

Bei überwiegend sonnigem Wetter feierten die Gläubigen in Zell am vergangenen Donnerstag das Fronleichnamsfest, eines der bedeutendsten Hochfeste im katholischen Kirchenjahr. Nach einem zunächst noch windigen Morgen setzte sich im Laufe des Vormittages, die Sonne durch und sorgte mit einem weiß-blauen Himmel, für einen festlichen Rahmen. Wie schon immer, begann der Festtag bereits in den frühen Morgenstunden mit dem Weckruf der Böllerschützen des Schützenvereins Lobenstein. Diese traditionelle bayerische Ehrbezeugung wird seit vielen Jahren gepflegt und unterstreicht die verwurzelte Bedeutung von Fronleichnam, dem Fest des Leibes und Blutes Christi.

Festlich geschmückte Straßen und Häuser mit Birken und Fahnen, verliehen dem Ort dazu ein würdiges Erscheinungsbild. Nach dem Kirchenzug feierten die Gläubigen gemeinsam die Heilige Messe mit Pfarrer Tinu Nedumbakaran in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. In seiner Predigt betonte der Pfarrvikar die bleibende Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie. „In Bezug auf die zuvor gehörte Berufung über den spanischen Ordensgeistlichen Pedro Arrupe, erinnert es uns an eine Wahrheit die das Herz unseres Glaubens ist, denn in der Monstranz tragen wir Jesus Christus selbst in die Straßen. Durch die Gestalt des Brotes ist Gott mitten unter uns. Fronleichnam ist hörbar und sichtbar den Glauben leben“, so Pfarrer Tinu.

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Angeführt vom Kreuz und begleitet von der Blaskapelle Zell zogen die kirchlichen und weltlichen Vereine aus Zell, Beucherling und Hetzenbach, die Kommunionkinder, die Kindergartenkinder und noch einige Gläubige durch die Straßen des Ortes. Begleitet von Gebeten, Lesungen und Gesängen zog die Prozession von Altar zu Altar - mit dem „Himmel“, dem Baldachin unter dem Pfarrer Tinu mit der Monstranz und dem Allerheiligsten durch die Straßen zog. Der Prozessionsweg führte zu den geschmückten Altären beim Gasthaus Schwarzfischer, dem Feuerwehrgerätehaus, dem Kindergarten sowie bei der Familie Fries unweit der Pfarrkirche.

Zum Abschluss spendete der Geistliche den feierlichen Segen im Gotteshaus und dankte allen für ihren Einsatz bei den Vorbereitungen und der Gestaltung des Hochfestes. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ fand der Prangertag seinen festlichen Ausklang. Im Anschluss spielte die Blaskapelle die Vereine zum Gasthaus Schwarzfischer, wo beim gemeinsamen Mittagessen es neben den regulären Speisen auch wie üblich Bratwürstl gab. Etliche Kirchgänger nahmen zum Abschluss noch einen Birkenzweig mit nach Hause. Nach altem Brauch werden diese über Türen, hinter Heiligenbildern oder in den Herrgottswinkel gesteckt und sollen Haus und Familie vor Unheil schützen.

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