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In der Pfarrkirche Wald St. Laurentius, erstrahlte vergangenen Samstagabend eine besondere Osterstimmung: Die „Osternacht für Kinder“ zog zahlreich Familien an und bot eine kindgerechte Feier der Auferstehung Jesu. Die Kirche war übervoll, ja sogar im Stehen verfolgten die Kirchenbesucher den Ablauf vom Dunkel zum hellen Licht – ein symbolischer Bogen vom Karfreitag bis zum Ostermorgen. Das Eingangslied „Es geht ein Weinen um die Welt“ erinnerte eindrucksvoll an den Tod Jesu am Kreuz und somit begann die Kinder-Osternacht in Dunkelheit, bevor Pastoralreferent Thomas Probst die Anwesenden nach draußen bat, wo das Osterfeuer brannte. Zusammen mit dem Team der Familienkirche erläuterte er die Bestandteile der neuen Osterkerze: Jahreszahl, Kreuz, Dornen (Wachsnägel) sowie Alpha und Omega.

Nach der Segnung des Feuers wurden die kleinen Osterkerzen der Kinder an der Flamme entzündet und alle zogen damit wieder in die dunkle Kirche ein, die sich allmählich mit warmem Licht füllte. Danach wurde das Evangelium verkündet: Jesus ist auferstanden. In einer kurzen, anschaulichen Predigt erklärte Probst die Bedeutung der Auferstehung, unterstützt durch einfache Symbole wie ein Stück Holz und Blumen. Mehrere Kinder beteiligten sich aktiv, etwa durch das Vorlesen von Fürbitten. Musikalisch gestaltete der Kinderchor den Gottesdienst mit. Die vielen mitgebrachten Osterspeisen in liebevoll vorbereiteten Körbchen der Familien, die am Seitenaltar standen, wurden anschließend gesegnet.
Der Kinderkreuzweg, der am Karfreitag ebenfalls gut besucht war, freute das Team der Familienkirche und umso mehr die „proppenvolle“ Kirche bei der Osternacht am frühen Samstagabend. Am Ende bedankte sich Thomas Probst bei allen für ihr Kommen und wünschte ein gesegnetes Osterfest. Als bleibende Erinnerung erhielten die Kinder beim Verlassen der Kirche ein gesegnetes, gefärbtes Ei.

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Am Sonntagvormittag fand in der Pfarrkirche St. Laurentius Wald die Vorstellung der diesjährigen 38 Firmlinge der Seelsorgeeinheit Wald-Zell statt. Pater Tinu Nedumbakaran sagte, die Firmlinge würden an diesem Tag im Mittelpunkt stehen, als Teil der Gemeinschaft und als wichtiger Baustein für die Kirche. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Dekan Ralf Heidenreich, Diakon Klaus Schülein, Pater Tinu Nedumbakaran und Pastoralreferent Thomas Probst.
Die Messe begann mit einem Anspiel der Firmlinge. Sie stellten die Kirche als Baustelle dar, an der gearbeitet wird und stellten die Frage: „Wie baut man eine starke Kirche?“ Auch die Antwort hatten sie parat: mit Steinen, die leben. Dekan Heidenreich sprach davon, dass die Kirche auf- und umgebaut werde und die Christen seien die lebendigen Steine dazu. „Zu allen Zeiten haben Christen an der Kirche gebaut, denn der Glaube macht uns Gläubige so zu einem tragfähigen Fundament“, so der Geistliche.
Zu den Kyrie-Rufen brachten die Mädchen und Jungen verschiedene Materialien und Werkzeuge zum Altar als Symbol. Sie zeigten, wie man beitragen kann, die Gemeinschaft aufzubauen und lebendig zu machen. Aber man brauche noch mehr, wie Glauben, Mut, Zeit oder Respekt. Abschließend baten die Firmkinder um Aufnahme und Unterstützung der Pfarrgemeinde.
Dekan Heidenreich motivierte die Anwesenden zu Vorbildern und hoffe, dass die Botschaft ankomme, denn der Glaube ist das Fundament des christlichen Zusammenseins. Abschließend dankte er allen, die bei der Messe mitgewirkt haben. Die Firmlinge der Seelsorgeeinheit Wald-Zell können am Freitag, 3.Juli in Zell ihre heilige Firmung feiern.
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Vor der Kommunalwahl war die Wahl des Pfarrgemeinderates für die Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell am ersten März-Wochenende. Bei einer vorherigen Abstimmung wurde beschlossen, dass es erneut wieder einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat geben soll, so wie es im Jahr 2006 bereits schon der Fall war. Leider stellten sich heuer, viele teils langjährige Mitglieder nicht mehr zur Wahl. Glücklicherweise kamen neue Kandidaten hinzu und es konnten am Ende 17 Räte gewählt werden.
Die meisten Stimmen erhielt Christiane Griesbeck aus Süssenbach, doch wer die neue Sprecherfunktion des Gesamt-Pfarrgemeinderates übernehmen wird, ergibt erst die erste konstituierende Sitzung. Wann diese stattfindet, steht jedoch noch nicht fest; sie wird aber zeitnah angesetzt.
Die Aufgabe des nun 17-köpfigen Gremium wird es in den kommenden vier Jahren sein, sowohl das liturgische als auch das gesellschaftliche Leben in der Pfarrei in enger Abstimmung mit Dekan Ralf Heidenreich mitzubestimmen. Das bevorstehende Pfarrfest in Zell am 7.Juni ist somit auch ein großes Fest für die ganze Pfarreiengemeinschaft.
Die Gewählten:
Christiane Griesbeck (Süssenbach), Kerstin Bruckmüller (Süssenbach), Angelika Handl (Zell), Melissa Marini (Wald), Josef Bauer (Wald), Irmgard Meindl (Süssenbach), Christiane Krautbauer (Zell), Petra Bernhardt (Siegenstein), Agnes Kulzer (Beucherling), Jonas Strasser (Wald), Josef Haimerl (Wald), Susanne Gebhardt (Martinsneukirchen), Hubert Strasser (Wald), Karin Niklas (Beucherling), Birgit Kainz (Wald), Corinna Blab (Zell), Tobias Roidl (Zell).
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Am Aschermittwoch gab es eine besondere Andacht für Kinder in der Pfarrkirche St.Laurentius in Wald. Organisiert wurde die Feier vom Team Familienkirche in Zusammenarbeit mit Pastoralreferent Thomas Probst. Zahlreiche Familien folgten der Einladung und das Gotteshaus füllte sich und Pastoralreferent Probst zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch und begrüßte die kleinen und großen Besucher.
In seiner Einführung erklärte er die Bedeutung des Aschermittwochs, der die 40-tägige Fastenzeit einläutet. Mit dem Ende des Faschings beginne eine Zeit der Besinnung und Vorbereitung auf Ostern. Symbolisch stellten einige Kinder diesen Übergang dar: Sie legten Faschingsutensilien in eine Kiste – die Kostüme dürfen nun wieder in den Schrank. Anschließend platzierten Mädchen und Buben, sogenannte „Stolpersteine“ auf einem vorbereiteten Weg Richtung Ostern.
In einer kurzen, kindgerechten Predigt griff Thomas Probst dieses Bild auf und sprach darüber, wie Hindernisse im Alltag erkannt und überwunden werden können. Gemeinsam betrachteten die Kinder die mitgebrachte Asche, bevor der Pastoralreferent allen Gottesdienstbesuchern ein Aschekreuz auf die Stirn zeichnete. Dieses gilt als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zu Jesus Christus und als bewusster Beginn der Vorbereitung auf das Osterfest. Auch in den von Kindern vorgetragenen Fürbitten wurden die „Stolpersteine“ noch einmal aufgegriffen und symbolisch aus dem Weg geräumt. Am Ende der Andacht erhielt jedes Kind einen Fastenkalender sowie einen kleinen Stein als Erinnerung an die Feier und die begonnene Fastenzeit.



