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Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell
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Firmlinge aus den Pfarreiengemeinschaften Wald-Zell und Walderbach feierten gemeinsam

Am Freitag empfingen 33 Kinder aus Walderbach sowie 38 Kinder aus Wald und Zell das Sakrament der Firmung. Den feierlichen Gottesdienst zelebrierten Prälat Bernhard Piendl gemeinsam mit Dekan Ralf Heidenreich, Pfarrer Alois Hammerer und Pfarrvikar Tinu Nebdumbakaran. Begleitet wurden sie von Pastoralreferent Thomas Probst. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe Jericho und der Leitung von Sigrid Rothhammer.

Die Firmung stand unter dem Leitwort „Der Geist ist unser Kompass“. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßten die Firmlinge Prälat Bernhard Piendl und baten ihn um die Spendung des Firmsakraments. Der Geistliche erklärte, er sei im Auftrag des Bischofs in seiner Heimatgemeinde Zell. Dem Bischof liege am Herzen, dass die jungen Menschen eine gute Zukunft haben. Deshalb wünsche er ihnen, dass der Geist Gottes sie auf ihrem Lebensweg begleite.

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der römisch-katholischen Kirche und wird auch als Sakrament des Heiligen Geistes bezeichnet. Sie soll die Gläubigen stärken und befähigen, ihren Glauben als Zeugen Christi in Wort und Tat zu leben und zu bezeugen. In seiner Predigt nahm Prälat Bernhard Piendl Bezug auf die Kirchenjubiläen in Zell und Regensburg. Kirchen seien aus Stein gebaut, sagte er, die Firmlinge jedoch seien die „lebendigen Steine“ der Kirche. Sie dürften sich freuen, diesen besonderen Gottesdienst im Heiligen Geist feiern zu können.

Mit der Firmung erhielten die Jugendlichen ein ganz besonderes Geschenk – keines, das man anfassen könne, sondern eines, das das Leben präge und Kraft schenke. Der Heilige Geist wirke im Menschen und helfe dabei, zwischen Gut und Böse sowie zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit zu unterscheiden. Er sei der Kompass für das Leben. Während der Firmspendung legte Prälat Bernhard Piendl jedem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnete mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und sprach die Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Die aufgelegten Hände bedeuten, die Hand des Firmspenders stehen für die Hand Gottes. Sie machten deutlich, wie wertvoll jeder Mensch für Gott sei und dass Gott ihn auf seinem Lebensweg begleite. Die zweite Hand sei die des Paten, die auf die Schulter gelegt werde. Sie drücke das Versprechen aus: „Ich bin für dich da und begleite dich auf deinem Lebensweg.“

Zum Abschluss bedankten sich die Firmlinge mit persönlichen Worten und einem kleinen Geschenk für die Feier. Sie brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, nun als gefirmte Christen ganz zur Gemeinschaft der Kirche zu gehören. Dekan Ralf Heidenreich sprach allen seinen Dank aus, die zum Gelingen des festlichen Gottesdienstes beigetragen und das große Fest mitgestaltet hatten.

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